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Bewertungen

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(Die Anzucht ist ganzjährig möglich)

Jederzeit frische Blätter vom eigenen Moringabaum ernten ...

http://www.peters.moringaeuropa.com/

Allgemeines:

Moringa oleifera wächst am besten unter voller Sonne unter 500 Meter über dem

Meeresspiegel. Er verträgt die unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten, am liebsten

einen neutralen bis leicht sauren (PH 6,3 – 7,0) und gut drainierten, sandigen oder

lehmigen Boden. Die minimale jährliche Niederschlagsmenge sollte bei 250 mm liegen

und 3 000 mm nicht überschreiten. Nasse Böden und Staunässe fördert die Wurzelfäule

und der Baum stirbt ab. In Gebieten mit starken Regen pflanzt man ihn auf kleine

vorbereitete Hügel, damit das Wasser schnell abtrocknen kann. Durch seine lange

Pfahlwurzel übersteht er längere Dürreperioden. Am wohlsten fühlt er sich zwischen

25 – 35 Grad Celsius, wobei er bis zu 48 Grad im Schatten überlebt und bei minimal 10

Grad überwintert werden kann. Die Samen haben keine Vegetationsruhe und können

ganzjährig gepflanzt werden. Je nach Region blühen und tragen Moringa-Bäume Samen

das ganze Jahr über. Im ersten Jahr wächst er ca. 5 Meter, kann bereits blühen und

Samen tragen. Wenn der Moringa-Baum nicht geschnitten wird, erreicht er sehr schnell

eine Höhe von 12 Metern und einen Stammdurchmesser von

30 cm. Deshalb sollte er immer wieder auf einen Meter zurück geschnitten werden. Nach

dem Schnitt erholt sich der Baum sehr schnell. Der Schnitt fördert auch einen buschigen

Wachstum und höhere Erträge, man kann somit auch leichter ernten. In den ersten

3 Jahren trägt der Baum jährlich ca. 400 – 600 Samen, von einem ausgewachsenen

Baum kann man bis zu 3 000 bis 5 000 Samen ernten. Da der Moringa vollkommen

anspruchslos wächst (Luftstickstoffsammler), ist die Zugabe von Dünger normalerweise

nicht notwendig. Etwas Gülle oder Kompost um den Baum herum (dazu dient ein Graben

von 15 cm tiefe 10 cm Durchmesser) kann den Ertrag steigern. Die Anwendung von

Stallmist (7,5 kg) und Ammoniumsulfat (0,37 kg) kann den Ertrag ums 3-fache steigern.

Ernte:

Die Hülsen für den Verzehr sollten, wenn die Schoten noch jung sind, geerntet werden. (ca.

1 cm Durchmesser). Für Saatgut oder für Samen zur Ölgewinnung verwendet man die

älteren Schoten, die bereits am Baum trocken und braun geworden sind. Manchmal ist es

notwendig vor der Ernte die Zweige zu stützen, damit sie durch die vielen Schoten nicht

abbrechen. Die Samen lagert man an einem trockenen und schattigen Ort in

luftdurchlässigen Säcken. Junge Blätter sind für frische Speisen (Salat, Gemüse besser

geeignet), ältere Blätter trocknet man und macht Pulver daraus. Dabei werden nur die

Blätter ohne Stiele verwendet. Wenn man die Blätter zu Pulver verarbeitet, können die

kleineren Stiele mit verwendet werden.

Verschiedene Rezepte und Verwendungen vom Moringa finden Sie in regelmäßigen

Abständen aktualisiert im Internet unter www.moringagarden.eu/peter  

 

 

 

 

Anzuchtanleitung: 

Jederzeit frische Blätter vom eigenen Moringabaum ernten ...

Moringa aus Samen

Entfernen Sie die Schale des Samen vorsichtig mit dem Fingernagel.

Legen Sie die Samen für 24 - 48 Stunden in warmes Wasser. Ca. 25 Grad.

Legen Sie die Samen dann in einen Topf mit leicht angefeuchteter Erde, ca. 0,5 bis 1 cm

tief und stellen Sie ihn an einen warmen (mindestens 25 - 27 Grad) und hellen Ort.

Optimal ist eine Wärmematte unter dem Topf. Wie man sie aus der Terraristik kennt!

Die Samen brauchen viel Wärme, leucht feuchte Erde und viel Licht.

Es dauert zwischen 3 und 14 Tagen bis der Samen keimt.

 

Moringa als Pflanze:

Moringabaum Anzucht / Pflege

Der Moringa eignet sich ideal als Topfpflanze und kann sowohl im Zimmer als auch im

Garten (frostfrei!), Balkon oder auf der Terrasse gehalten werden. Sie können schon sehr

schnell die Blätter ernten und für die eigene Küche als frischen Salat, Tee oder für andere

Köstlichkeiten verwenden. Sie können die Blätter auch trocknen und mit dem Blattpulver

Ihre Speisen würzen.

Der Moringa wächst sehr schnell und soll regelmäßig geschnitten werden. Er ist sehr

anspruchslos und benötigt nur sehr wenig Wasser (Staunässe unbedingt vermeiden!).

Auch beim Boden stellt er keine großen Ansprüche, selbst auf minderwertigen Böden

erreicht er sehr schnell eine stattliche Höhe. Wenn man ihn nicht stutzt, dann wächst er

jährlich 3 - 5 Meter und kann bis zu 35 Meter erreichen. Wenn der Moringa als Nutzpflanze

gehalten werden soll, dann sollte er durch Schneiden nicht mehr als

3 – 4 Meter max. erreichen. Durch das Schneiden können die Blätter und Samen leichter

abgeerntet werden und es fördert das Wachstum der Blattbüschel. Der Moringa ist einer

der am schnellstwachsenden Pflanzen der Welt. Wenn man in einer kalten Gegend lebt,

sollte der Moringabaum im Wohnzimmer oder Wintergarten überwintern, denn er verträgt

keinen Frost.

 

Stellen Sie die Jungpflanze an einen sonnigen Ort. Echsen fressen die Jungpflanzen,

deshalb sollte man 6 – 8 Wochen warten, bevor sie ins Freiland gesetzt werden oder

entsprechend schützen. Beim Umtopfen oder Umpflanzen sollten die Wurzeln nicht verletzt

werden. Der Moringa ist an seinen Wurzeln sehr empfindlich und kann sonst eingehen.

Pflanzen Sie ihn vorsichtig und mit dem gesamten Wurzelballen vorsichtig um. Wenn Sie

mehrere Bäume pflanzen, dann empfehlen wir einen Abstand von 2 - 3 Metern. Auch

Reihenpflanzungen sind möglich (als Hecke oder als Windschutz). Der Abstand der

Pflanzen sollte dann 0,2 bis 1 Meter betragen und in Reihen 1 bis 2 Meter.

Sobald der Baum eine Höhe von 60 cm erreicht, schneidet man 10 cm von der Spitze ab.

Es bilden sich Seitentriebe, die nachdem sie eine Länge von 20 cm erreichen auf

10 cm zurück geschnitten werden. Das wiederholt man dann noch 2 x bei den darauf

folgenden Trieben. Dann kann der Baum einfach wachsen, ein jährlicher Rückschnitt auf

die gewünschte Große kann/sollte durchgeführt werden. Ein regelmäßiger Schnitt regt das

Wachstum an. In kommerziellen Anbau werden Moringas von 5m Höhe auf ca. einen Meter

zurück geschnitten.

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